Problemhundetraining

Unter so genannten Problemhunden versteht man Tiere, die generell oder in bestimmten Situationen antisoziales Verhalten gegenüber Menschen oder Artgenossen zeigen. Dazu zählen unter anderem:

  • Das Angreifen von Menschen und anderen Hunden
  • offensives Anspringen oder Verbellen von Passanten, Radfahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern
  • heftiges Verteidigen der Wohnung oder des Hauses gegenüber Besuchern und sogar Familienmitgliedern

Ursache für das Fehlverhalten eines Hundes ist manchmal eine traumatische Erfahrung, jedoch häufiger eine gestörte Kommunikation zwischen Hund und Halter.
Um die jeweiligen Reizauslöser zu erkennen und das Problem an der Wurzel packen, empfiehlt sich in der Regel ein individuelles Einzeltraining.

Im Einzeltraining korrigieren wir das unerwünschte Verhalten meist mit der so genannten Konfrontationstherapie:

Dazu wird der Hund unter kontrollierten Bedingungen in Situationen gebracht, die das Fehlverhalten auslösen oder verstärken. Hund und Halter erlernen hier neue Verhaltensmuster, die auf beiden Seiten zum Stressabbau beitragen. Zeigt der Hund in der Therapie das Verhalten, dass ihn zum Problemhund macht, reagiert der Halter mit ähnlichen Verhaltensweisen wie sie unter Hunden beobachtet werden. Reagiert der Hund aber mit dem erwünschten Verhalten, wird er vom Halter durch positive Bestätigung belohnt.

Ob Ihr Hund ein Problemhund ist oder nur unerwünschte Verhaltensweisen zeigt, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch klären.
Keine Hemmungen, rufen Sie einfach an, oder schreiben Sie uns eine Mail.

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